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Spatenstich für das größte Stadtentwicklungsprojekt seit Jahrzehnten

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat die Stadt Oberwesel am 1. Juni 2026 offiziell den Startschuss für die umfassende Neugestaltung des Rheinufers gegeben.

 

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v.l.n.r.: Sven Stimac, Karin Bleuel, Verbandsbürgermeister Peter Unkel, Stadtbürgermeister Jan Zimmer, Minister Sven Teuber, Sebastian von Bredow, Remigius Franzen, Stefan Assies & Simon Schubert

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat die Stadt Oberwesel am 1. Juni 2026 offiziell den Startschuss für die umfassende Neugestaltung des Rheinufers gegeben. Das Projekt zählt mit einem Investitionsvolumen von mehr rund 20 Millionen Euro zu den größten Infrastruktur- und Stadtentwicklungsmaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte.

Zu den Gästen der Veranstaltung gehörten unter anderem der neue Minister für Kommunales des Landes Rheinland-Pfalz, Sven Teuber, Verbandsgemeindebürgermeister Peter Unkel sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, Institutionen, Planungsbüros und beteiligten Unternehmen, die das Vorhaben begleiten und unterstützen.

Stadtbürgermeister Jan Zimmer betonte in seiner Eröffnungsrede die besondere Bedeutung des Projekts für die Zukunft Oberwesels. „Hier entsteht nicht einfach nur eine Baustelle – hier gestalten wir Zukunft“, erklärte er vor den Gästen. Die Maßnahme werde das Stadtbild nachhaltig verändern und die Verbindung zwischen der historischen Altstadt und dem Rhein deutlich stärken.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die umfassende Neugestaltung des Rheinufers. Ziel ist es, die bisher trennende Wirkung der Bundesstraße B9 zu reduzieren und eine bessere Verbindung zwischen Stadt und Fluss zu schaffen. Geplant sind neue Promenadenbereiche, attraktive Aufenthaltsflächen, Grünanlagen sowie Spiel- und Bewegungsangebote für Familien. Darüber hinaus entstehen barrierefreie Querungen, moderne Bushaltestellen sowie neu geordnete Fuß- und Radwege.

Der Stadtbürgermeister dankte insbesondere dem Stadtrat für die breite Unterstützung des Projekts sowie den Fördermittelgebern von Bund und Land, ohne deren Unterstützung die Umsetzung in dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Ebenso würdigte er die Arbeit der beteiligten Planungsbüros, Fachbehörden und Unternehmen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung, die das Vorhaben seit Jahren begleiten.

Neben der städtebaulichen Aufwertung setzt das Projekt auch auf moderne und nachhaltige Lösungen. Dazu gehören digital gesteuerte Beleuchtungssysteme sowie intelligente Bewässerungstechniken, die Ressourcen schonen und einen effizienten Betrieb ermöglichen. Gleichzeitig werden Aspekte der Klimaanpassung und ökologischen Aufwertung konsequent berücksichtigt.

Die Neugestaltung des Rheinufers ist ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029, vor allem aber eine langfristige Investition in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Trotz der mit der Bauzeit verbundenen Einschränkungen zeigt sich die Stadt überzeugt, dass sich die Geduld lohnen wird.

Mit dem heutigen Spatenstich beginnt ein Projekt, das Oberwesel nachhaltig prägen und die Stadt noch stärker mit ihrem Rhein verbinden wird.

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