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Gedenkfeier auf Friedhof St. Martin

Oberweseler Bürgerinnen und Bürger gedachten den Opfern von Krieg und Terror zum Volkstrauertag bei der offiziellen Gedenkveranstaltung

Foto Volkstrauertag 2023 scaled 5531e7eb
Stadtbürgermeister Marius Stiehl hielt seine Ansprache an der Ehrenhalle auf dem Friedhof St. Martin, im Hintergrund die Ehrenwache der Freiwilligen Feuerwehr Oberwesel.

Einige Bürgerinnen und Bürger aus Oberwesel fanden am Sonntagvormittag, 19.11.2023, den Weg an die Ehrenhalle auf dem Martinsfriedhof. Aus Anlass des Volkstrauertages hatte die Stadt Oberwesel die Bevölkerung zur Gedenkveranstaltung eingeladen. Wie in all den Jahren umrahmte das Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel und die Freiwillige Feuerwehr Oberwesel die Feierstunde festlich. Stadtbürgermeister Marius Stiehl dankte ganz herzlich den Mitwirkenden und erschienenen Bürgerinnen und Bürgern für die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung.

Nach dem Verlesen des Totengedenkens und eines Musikvortrages ging er in seiner Ansprache auf die Bedeutung des Gedenktages ein. In diesem Jahr müsse man im Besonderen an die Kriegstoten und ihre Angehörigen in der Ukraine und im Nahen Osten und der vielen in den vergangenen Monaten gefallenen Soldaten und getöteten Zivilisten denken. Im Weiteren ging er auf die Bedeutung des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich ein, der in diesem Jahr 60 Jahre alt geworden ist. Sodann riss er die Geschichte des Nahostkonfliktes an und verurteilte die Terrororganisation Hamas für den Angriff auf Israel scharf. Schließlich schwenkte er auf die unglaublichen Vorkommnisse, die seit dem 7. Oktober 2023 in Deutschland geschehen sind. „Egal woher Antisemitismus kommt, ob von außen, von innen, von rechts oder von links, er hat in unserem freiheitlich demokratischen Staat keinen Platz und der Staat muss ihn mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Dies ist mit einer der größten historischen Aufgaben der Bundesrepublik Deutschland, ohne Wenn und Aber“, so der Stadtbürgermeister.

Im Anschluss legte er stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger von Oberwesel zum Gedenken einen Kranz nieder.

Pfarrer Bretz sprach ein Gebet, nachdem das Blasorchester der Kolpingsfamilie mit einem Liedbeitrag den musikalischen Schlusspunkt der Feierstunde gesetzt hatte.

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