Aktuelle Informationen zum Jugendheim

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Das Wohngebäude „Martinsberg 5“ wird zeitnah abgebrochen. An dieser Stelle wird für das Jugendheim ein „Bühnenhaus“ angebaut, zudem vergrößert sich die Freifläche. (Foto: Stadt Oberwesel)

Nachdem die Baugenehmigung zur Generalsanierung des Jugendheims (einschließlich Anbau Bühnenhaus anstelle des Wohngebäudes „Martinsberg 5“ sowie rheinseitiger Anbau eines Foyers) am 4. Mai 2026 von der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises erteilt wurde, wurden die Rückbauarbeiten für das Wohngebäude „Martinsberg 5“ sowie die Tragwerksplanung für das Jugendheim ausgeschrieben. Des Weiteren wurde die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) in einem europaweiten Vergabeverfahren in zwei Losen – ein Los „Elektrotechnik“ und ein zweites Los „Heizung, Lüftung und Sanitär“ – ausgeschrieben.

Nach erfolgreicher Beendigung der teils aufwendigen Ausschreibungsverfahren hat der Stadtrat am 24. August 2026 in öffentlicher- und nichtöffentlicher Sitzung etliche Vergabebeschlüsse gefasst.

 

Rückbauarbeiten Wohngebäude „Martinsberg 5“

Die Rückbauarbeiten werden durch die Firma Ernst Scherer Baustoffe GmbH & Co. KG aus Kastellaun zum Angebotspreis in Höhe von 48.545,31 € brutto durchgeführt. Die Firma hat das mit Abstand wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Die Rückbauarbeiten starten im Laufe des Septembers. Vor Beginn der Arbeiten wird noch ein Beweissicherungsverfahren für das benachbarte Gebäude durchgeführt.

Für die Baustellensicherung wird die Stadt die benötigten Bauzäune einschließlich Füße und Verbinder selbst beschaffen.

 

Tragwerksplanung

Die fachliche, technische und rechnerische Prüfung und Wertung ergab, dass die Hopp + Link Ingenieurgesellschaft mbH aus Simmern das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Daher hat der Stadtrat den Auftrag entsprechend erteilt.

 

Technische Gebäudeausrüstung

Im Rahmen der Angebotsphase wurden vier Büros für den Bereich „Heizung, Lüftung und Sanitär“ sowie zwei Büros für den Bereich „Elektrotechnik“ zur Teilnahme am Verfahren zugelassen. Die Vorstellung und Bewertung der Büros sowie die Einreichung der finalen Angebote erfolgte im Laufe des Augustes. Im Anschluss erfolgte eine abschließende Prüfung und Bewertung durch das beauftragte Rechtsanwaltsbüro, welches das Vergabeverfahren begleitet hat. Aufgrund der Ergebnisse hat der Stadtrat die Vergabe der Technischen Gebäudeausrüstung im Los „Elektrotechnik“ an das Büro Bernardi Ingenieure GmbH aus Koblenz und die Vergabe der Technischen Gebäudeausrüstung im Los „Heizung, Lüftung und Sanitär“ an das Büro kbp köhler beraten + planen GmbH aus Wiesbaden vergeben.

 

Somit ist der Weg für eine weitere erfolgreiche Umsetzung des Großprojektes geebnet und die Detailplanungen können beginnen.

 

Marius Stiehl
Beauftragter der Stadt Oberwesel

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