RheinBurgenWeg 04. Etappe Oberwesel – St. Goar (Süd-Nord)

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    9,59km3h 00min
    303m297m75m – 269m
    Von A nach BAussichtsreichgeologische HighlightsEinkehrmöglichkeitfamilienfreundlichkulturell / historisch
    • Skulpturen & Trolle….

      Zum Auftakt überrascht Oberwesel mit einer tollen Passage entlang der oberen Stadtmauer, bevor es in die Weinberge nördlich des Ortes geht. Dort wandert man statt über den Ölsbergsteig hinauf zum Günderodehaus. Weiter geht es über den Troll-Pfad zum Skulpturenweg, der kurzweilig zur Beuslberghütte begleitet, wo die Ölsbergsteig-Route endet. Entlang der Hangkante wandert man entspannt nach Maria Ruh, einer tollen Einkehrgelegenheit gegenüber der Loreley. Zum Abschluss geht es durch das Lohbachtal nach St. Goar.

      Autor:
      Joachim Fox
      2026-03-19T10:43:22
      • Schwierigkeit
        2
      • Technik
      • Kondition
        3
      • Erlebnis
        6
      • Landschaft
        5
      • Höchster Punkt
        269 m
      • Tiefster Punkt
        75 m
      • Beste Jahreszeit
        JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
      Wegearten
      Asphalt: 0,7 km
      Schotterweg: 0,5 km
      Naturweg: 4,8 km
      Pfad: 3,3 km
      Straße: 0,4 km

      Sicherheitshinweise

      Allgemeingültige Sicherheitshinweise :

      • Tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
      • Planen Sie Ihre Etappen mit angemessenen Pausen und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
      • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.
      • Bitte ziehen Sie dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen geben.
      • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
      • Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.
      • Besonders steile und eindeutig gefährliche Stellen sind selbstverständlich mit Geländern oder Seilen gesichert. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm.

      Sicherheit auf den Klettersteigen :

      Neben den allgemeingültigen Sicherheitsregeln für das Wandern, ist darüber hinaus für Kinder und Ungeübte eine Klettersteigausrüstung sowie ein Klettersteigführer notwendig.

      Weitere Infos und Links
      www.rheinburgenweg.com
    • Start
      Oberwesel (O 409068 N 5551011)
      Ziel
      St. Goar (O 408146 N 5556050)
      Wegbeschreibung

      Zuweg: Vom Bahnhof oder der Altstadt gelangt man per Zuweg rasch wieder zum Fuß der Elfenlay, wo man auf den Rheinburgenweg (RBW) stößt.

      Die Logos weisen den Weg über die Kuppe zum Oberbachtal, wo man auf die Chablis Straße stößt. Kurz wandert man nach links, dann geht es mit einer Spitzkehre rechts in den Hardtweg. Der führt ansteigend zum Rand der Bebauung, wo man rechts auf einen Fußweg wechselt. Mit einem weiteren Richtungswechsel erreicht man den oberen Stadtmauerweg und kann nun einen hervorragenden Ausblick über die historische Mauer hinweg auf die Stadt und zum Rhein genießen. Dreht man sich um, thront hoch oben die Schönburg und wacht über Oberwesel.

      Vorbei an einigen Wehrtürmen gelangt man zur Martinskirche, wo man einen Treppenpfad nutzt, um in den Ort abzusteigen. Dort läuft man durch die Koblenzer Straße nach links und lässt Oberwesel hinter sich.

      Der RBW verläuft zunächst auf einem Weinbergsweg und passiert den Abzweig hinauf zum Günderodehaus (bekannt aus dem Heimat 3 Film und eine tolle Einkehrmöglichkeit). Der RBW folgt an dieser Stelle weiter dem Weinbergsweg Richtung Ölsbergsteig, doch während dieser momentan gesperrt ist, oder für alle, denen das Kletterabenteuer zu herausfordernd ist, bietet sich eine nicht-alpine Route über den Skulpturenweg an.

      Also biegt man nun mit dem Welterbesteig auf den in Serpentinen ansteigenden Pfad ab. Etliche Höhenmeter höher erreicht man am Parkplatz des Günderodehauses die K 95. Wer mag, kann nun einen Abstecher zur Einkehr machen.

      Ansonsten quert man die Straße und wandert rechts weiter. Doch aufgepasst: hier befindet man sich auch auf dem Troll-Pfad und so manch skurrile Gestalt hat jeden Wanderer fest im Blick! Nach erneuter Querung der K 95 läuft man über eine Wiese zum Meerbach. Kurz darauf öffnet sich eine weite Wiese und nicht nur der herrliche Rheinblick, sondern auch beeindruckende Skulpturen am Wegesrand sorgen für Spannung während man stetig bergan wandert. An einem Marterl biegt man rechts ab und erreicht kurz darauf die Weinberge. Nach kurzem Abstieg trifft man an der Beulsberghütte am Büttenplatz wieder auf die Ölsbergsteig-Route.

      Der RBW begeistert im Folgenden mit schönen Ausblicken und einem lebhaften Wechsel aus Hecken, Wiesen und Gehölzen. Sehr kurzweilig folgt man der Hangkante und trifft schon bald am nächsten Höhepunkt ein: dem Aussichtspunkt Maria Ruh, der zudem eine schöne Einkehrgelegenheit bietet. Aug in Aug mit dem berühmten Loreleyfelsen kann man Ausschau halten und den vielleicht besten Ausblick auf den sagenumwobenen Felsen in Ruhe genießen.

      Berauscht von den Eindrücken setzt man die Wanderung fort und folgt dem RBW in den Wald und stramm bergab zum idyllischen Galgenbach. Nach dessen Querung schwingt sich der Pfad bald wieder bergan, passiert den Abzweig zum Campingplatz an der B9 und  führt zum ruhigen Seelenbachtal. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Waldrand und zur Hangkante, wo erneut viele tolle Blicke warten. Letzter Höhepunkt ist die Aussicht an der Kretschhütte, wo Burg Katz auf Augenhöhe vom rechten Rheinufer grüßt. Dann senkt sich der RBW pfadig ab, trifft im Lohbachtal auf einen Treppenweg und erreicht den Reusche Park am Rand von St. Goar.

      Zuweg: Am Rand des Reusche Parks biegt der Zuweg zum nahen Bahnhof und weiter zur Fähre ab.

    • Öffentliche Verkehrsmittel Sowohl Oberwesel als auch St. Goar verfügen über einen Bahnhof (www.die-bahn.de).
      Anfahrt Entlang des Rheins gelangt man auf der B 9 sowohl nach Oberwesel als auch nach St. Goar. In St. Goar gibt es eine Autofähre nach St. Goarshausen.
      Parken
      • Oberwesel an der B9 (O 406002 N 5551458)
      • St. Goar (O407815 N 5556423)
      • Maria Ruh (O 408803 N 5554436)
      • Günderode Haus (O 408165 N 5552295)
    • Ausrüstung
      • Wanderschuhe
      • Witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung
      • für Kinder und Ungeübte evtl. Klettersteigausrüstung erforderlich (auf dem Oelsbergsteig)
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